
Verstehen.
Anwenden.
Weiterdenken.
Akademische Verankerung
Meine akademische Tätigkeit ist praxisorientiert. Ich lehre mit Struktur und Klarheit, nicht mit akademischer Breite.
Ich unterrichte an österreichischen Fachhochschulen, aktuell an der FH Wien der WKW, mit Fokus auf Daten, Entscheidungsarchitektur und wissenschaftlichem Arbeiten. Lehre an Hochschulen bedeutet für mich, aktuelle Entwicklungen verständlich zu machen und Studierende in komplexen Themenfeldern zu begleiten.
Seit mehreren Jahren bin ich in drei Studiengängen der FH Wien der WKW tätig: Digital Business, Master Innovation sowie Master Digital Technology & Innovation.
Im Rahmen der Betreuung von Bachelor‑ und Masterarbeiten entsteht ein intensiver Austausch zu State‑of‑the‑Art‑Themen an der Schnittstelle von Daten, KI und Organisation.
Meine Dissertation aus dem Jahr 2004 ist nach Ablauf der Sperrfrist öffentlich zugänglich und über Amazon erhältlich.
Komplexe Themen brauchen Struktur, Klarheit und wissenschaftliche Präzision
Studierende stehen heute vor besonderen Herausforderungen: Viele sind berufstätig, die verfügbare Lernzeit ist begrenzt, und die Aufmerksamkeitsspanne hat sich durch Social‑Media‑Nutzung spürbar verändert. Gleichzeitig werden KI‑Tools zunehmend selbstverständlich eingesetzt – oft ohne methodische Reflexion oder Verständnis der zugrunde liegenden Modelle. Gleichzeitig wächst die Zahl externer Lernangebote – von Datacamp bis zu spezialisierten Online‑Modulen. Lehrende werden damit zunehmend zu Navigatoren, die Orientierung geben und den Weg durch komplexe Themenfelder strukturieren.
Typische Herausforderungen
- Begrenzte Lernzeit durch Berufstätigkeit
Theorie muss effizient und klar vermittelt werden. - Komplexe Themen ohne Struktur
Inhalte wirken fragmentiert und schwer zugänglich. - Abnehmende Aufmerksamkeitsspanne
Inhalte müssen präzise, fokussiert und visuell klar sein. - Vielfalt externer Lernangebote
Studierende brauchen Orientierung, nicht zusätzliche Komplexität. - Unklare wissenschaftliche Methodik
Hypothesen, Evidenz und Argumentation sind nicht sauber aufgebaut. - Zu viel Theorie, zu wenig Anwendung
Wissen bleibt abstrakt und nicht handlungsfähig.
Didaktische Haltung
Ich verstehe mich als Navigator in meinen Themenfeldern. Meine Aufgabe ist es, Orientierung zu geben, relevante Entwicklungen einzuordnen und Studierende durch komplexe Inhalte zu führen. Dafür beobachte ich laufend Trends, Modelle und Methoden – immer mit dem Anspruch, Klarheit statt Komplexität zu schaffen.
Online‑ und Hybridformate gehören mittlerweile zum Standard. Der entscheidende Differentiator liegt für mich jedoch in der Gestaltung der Präsenzphasen: Sie sind der Raum für Diskussion, Reflexion und Anwendung – für das, was Lernen wirklich wirksam macht.
1. Klarheit in komplexen Themen
Ich reduziere Komplexität, ohne Inhalte zu vereinfachen. Studierende erhalten Orientierung, Struktur und ein tiefes Verständnis für Zusammenhänge.
2. Präzision dort, wo sie Wirkung hat
Wir leben in einer Zeit, in der Overengineering und Informationsüberfluss echte Lernhindernisse sind. Ich setze Präzision bewusst nur dort ein, wo sie Wirkung hat – bei Methoden, kritischem Denken, Dateninterpretation und KI‑Grenzen. Alles andere wird klar, verständlich und auf das Wesentliche reduziert.
3. Scientific Literacy als Zukunftskompetenz
Fundiert recherchieren, kritisch hinterfragen und Modelle sauber anwenden: Diese Kulturtechnik vermittle ich praxisnah und anwendungsorientiert.
Ich vermeide akademisches Overengineering und fokussiere auf klare Strukturen, nachvollziehbare Schritte und echte Anwendbarkeit.
4. Aktivierende Präsenz
Ich arbeite mit einer klaren, energetischen Präsenz, die Studierende aktiviert und Themen lebendig macht. Energie dort, wo Fokus und Dynamik gebraucht werden — Ruhe dort, wo Reflexion und Verarbeitung Raum brauchen.
Didaktische Professionalität
Lehre ist Verantwortung. Um diese Verantwortung professionell wahrzunehmen, investiere ich kontinuierlich in didaktische Weiterbildung.
In den letzten beiden Semestern waren es rund 50 Stunden formale Didaktikausbildung.
Im November 2025 wurde mir das Professional Teaching Certificate der FH Wien der WKW verliehen.
Methodische Klarheit ist für mich zentral: Theorie und Fachinput werden in klar strukturierten Selbstlernstrecken vermittelt, sodass Präsenzphasen für Diskussion, Reflexion und Anwendung genutzt werden können.
Ich arbeite mit klaren Lernzielen und sauberem Constructive Alignment, sodass Inhalte, Methoden und Prüfungsformate konsistent aufeinander abgestimmt sind.
Lehrportfolio
Meine Lehrtätigkeit folgt einer klaren didaktischen Architektur: Inhalte werden strukturiert vorbereitet, in Präsenzphasen vertieft und in klaren Entscheidungslogiken angewendet. Die Formate sind darauf ausgelegt, komplexe Themen verständlich, anwendbar und weiterdenkbar zu machen.
Flipped Classroom
Theorie, Modelle und Grundlagen werden vorab in klar strukturierten Selbstlernstrecken vermittelt. Studierende kommen vorbereitet in die Präsenzphase, sodass dort Anwendung, Diskussion und Reflexion im Mittelpunkt stehen.
Inverted Flipped Classroom
Komplexe Themen werden zunächst gemeinsam erschlossen, bevor Studierende vertiefende Aufgaben selbstständig bearbeiten. Dieses Format eignet sich besonders für daten‑ und entscheidungsorientierte Inhalte, bei denen Orientierung vor Vertiefung steht.
Strukturierte Input‑Phasen
Präzise Vermittlung von Modellen, Methoden und Entscheidungslogiken. Kurz, fokussiert, klar — angepasst an begrenzte Lernzeit und Aufmerksamkeitsspanne.
Intensive Präsenzphasen
Diskussion, Reflexion und Anwendung. Der Raum, in dem Verständnis entsteht und KI‑Ergebnisse kritisch hinterfragt werden.
Transferformate
Fallstudien, Entscheidungsarchitekturen, datenbasierte Szenarien. Wie Theorie in Organisationen wirkt — nicht nur im Hörsaal.
Themenfelder
Ich schränke mein Themenspektrum bewusst ein. Nur so kann ich meinem zentralen Prinzip gerecht werden: der Unterschied, der den Unterschied macht. Tiefe statt Breite, Relevanz statt Vollständigkeit.
1. Steuerung & Entscheidungsarchitektur
Wie komplexe Vorhaben gesteuert werden — mit klaren Entscheidungslogiken, unter Unsicherheit und mit begrenzten Ressourcen.
Inhalte:
- Steuerung von Digitalisierungsvorhaben
- Hybride Projektmanagement‑Methodiken
- Leading‑Edge‑Steuerungsansätze wie zB. Stochastisches Projektmanagement
- Business‑Process‑Analyse (Struktur, Bottlenecks, Entscheidungslogik)
- Controlling & Business Cases
- Priorisierung und Governance in Transformationsprogrammen
- Sozialdynamik in Entscheidungsarchitekturen (Konsortien, Steering Committees, Interessenlogiken, Gruppendynamik als Systemeffekt)
Essenz: Orientierung schaffen, wo Komplexität, Unsicherheit und soziale Dynamiken Entscheidungen prägen.
2. Data & AI Literacy für Entscheider
Wie Entscheider Daten, Modelle und KI‑Ergebnisse verstehen, einordnen und verantwortungsvoll nutzen.
Inhalte:
- Data Literacy
- Data Science für Entscheider
- Reflektierter Einsatz von KI‑Tools
- Low‑Code für Entscheider (WS)
- Python & R als Denk‑ und Strukturwerkzeuge (keine Programmierung, sondern Modelllogik und Strukturverständnis)
- Prozessanalyse aus Datenperspektive
Essenz: Verstehen, was Modelle tun — nicht wie man sie programmiert.
3. Visualisierung & Klarheit
Wie Visualisierung Orientierung schafft — und komplexe Inhalte verständlich, anwendbar und entscheidungsfähig macht.
Inhalte:
- Visualisierungstechnik
- Struktur & Modellklarheit
- Entscheidungsarchitekturen visuell darstellen
- Python / R / Javascript für Visualisierung und Strukturierung
- Sparring unter Berücksichtigung von Persönlichkeitstypen (kognitive Präferenzen, Denkstile, Informationsverarbeitung)
Essenz: Klarheit ist ein Systemeffekt — nicht die Eigenschaft einzelner Personen.
Erfahrung und Hintergrund
- seit mehreren Jahren Lehrender an der FH der WKO Wien (Research Skills)
- seit 1994 Trainingserfahrung
- seit 2007 NLP‑Lehrtrainer
- über 25 Jahre Erfahrung in Finanzdienstleistung, Projektmanagement und Beratung
- Gründer von Atmoser Contemporary – Fokus auf Klarheit, Struktur und Orientierung
- Dissertation (2004) nach Ablauf der Sperrfrist auf Amazon erhältlich
Was Bildungspartner von mir erwarten können
- klare, strukturierte Lehrkonzepte
Inhalte werden so aufgebaut, dass Studierende Orientierung, Struktur und ein belastbares Verständnis erhalten. - zeitgemäße Inhalte
Aktuelle Entwicklungen in Technologie, Gesellschaft und Arbeitswelt fließen reflektiert und kontextualisiert ein. - didaktische Präzision
Modelle, Beispiele und Übungen sind so gestaltet, dass sie komplexe Themen verständlich und anwendbar machen. - aktivierende, professionelle Präsenz
Lehrsituationen werden souverän geführt — mit Fokus, Klarheit und einer Atmosphäre, die Lernen erleichtert. - verlässliche Zusammenarbeit
Planung, Abstimmung und Durchführung erfolgen strukturiert, transparent und zuverlässig. - Orientierung in technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen
Studierende erhalten nicht nur Wissen, sondern ein Verständnis für Zusammenhänge, Wirkmechanismen und Zukunftsrelevanz.
Expertise gefragt?
Ich bringe über 25 Jahre Trainingserfahrung mit und verbinde akademische Präzision mit praxisnaher Vermittlung. Diese Kombination aus Neugier, Forschungskompetenz und didaktischer Klarheit prägt meine Lehre.
Hochschullehre ist ein Raum für Orientierung, Reflexion und Weiterentwicklung. Sie verbindet wissenschaftliche Tiefe mit praktischer Relevanz und schafft einen Rahmen, in dem Studierende komplexe Themen sicher und strukturiert bearbeiten können.
Kontaktieren Sie mich unverbindlich. In einem persönlichen Gespräch klären wir, ob ich für Ihre Studierenden im betreffenden Themengebiet meinem Credo „Der Unterschied, der den Unterschied macht“ gerecht werden kann.
